PRISM, Edward Snowden und Konstorten – Meine Meinung dazu

Hallo Leute und Mitleser,

gerade gehen die Schlagzeilen um die Welt, welches Ausmaß die staatliche Überwachung und die Überwachung der Geheimdienste wirklich hat. Klar, wir hier warnen schon seit langer Zeit und doch nehmen wir auch Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+ wahr, um unsere Meinungen zu vertreten und zu warnen. Natürlich sind wir – und waren es auch in der Vergangenheit – Zielscheibe dieser Überwachung. Unbescholtene Bürger, die sich wehren, die sich nicht mehr alles gefallen lassen. Und doch muss uns allen klar sein, dass wir nur die Spitze des Eisberges kennen. Einen kleinen Teil der Möglichkeiten von Geheimdiensten wie die NSA – National Security Agency.

Die Überwachung reicht viel tiefer, als wir alle denken. Horden von hochbezahlten Spezialisten durchforsten rund um die Uhr das Netz, registrieren sich in Foren und Blogs wie diesen und unterdrücken Meinungen gegen bestimmte Themen wie freie Energie und UFOs, ändern nach belieben für das System gefährliche Wikipediaeinträge. Das sind die Trolle des Internets. Und auch das ist nur ein kleiner Teil dessen, was um uns herum wirklich passiert. Die Wahrheit ist noch viel schockierender als wir uns alle vorstellen können und wollen.

Ich frage mich oft, warum in Europa durch das Hintertürchen mit dem Lissaboner Vertrag die Todesstrafe für Systemkritiker wieder eingeführt wurde. Ja richtig, nicht etwa für zweifelsfrei überführte Kinderschänder oder Mörder, nein für Systemkritiker ist der finale Todesschuss wieder legalisiert worden. Was sagen unsere Regierungen dazu? Nichts, denn sie sind selbst ein Teil des Systems geworden.

Wie viele Menschen hat dieses System auf dem Gewissen? Wie viele Menschen mussten für die Verwirklichung der Ziele einiger kranker Gehirne sterben? Ich erinnere hier nur an den Film „V wie Vendetta“. Was zuerst als Fiction abgestempelt wurde, bekommt immer realere Züge. Um die totale Überwachung auf eine breite Schiene der Akzeptanz bei der Bevölkerung zu bringen, braucht es nun mal Terroranschläge und es müssen Unschuldige sterben, damit die Bevölkerung soviel Angst und Wut im Bauch hat, dass sie all diese Maßnahmen zur Überwachung Widerstandslos über sich ergehen lassen. Doch die Leute wachen langsam auf. Sie stellen Fragen – unbequeme Fragen für das System – und dieses weiß darauf keine Antworten. Noch sind es nur einige, die sich dem System mutig entgegenstellen und schreien: „WIR SIND DAS VOLK. WIR SIND DIE 99%!“, doch es werden immer mehr.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will nicht in einer solch kontrollierten Welt leben. Freiheit ist ein großes Wort. Jedoch – waren wir schon einmal wirklich frei? Sind wir uns dessen bewusst, was Freiheit wirklich bedeutet? Dieser völlig paranoide Oberschicht, die nichts mehr fürchtet, als dass sie die Kontrolle über uns und damit ihre eigene Macht verliert, weiß auch nicht, was Freiheit bedeutet. Zu sehr sind sie in ihrer eigenen paranoiden Welt gefangen aus der sie nicht ausbrechen können. Sie denken, sie tun das richtige und sie wüssten genau, was für diese Welt das beste ist. Leider liegen sie damit falsch. Statt einen offenen Dialog mit dem Volk zu suchen, verschanzen sie sich hinter Gesetzen. Sie wollen alles von uns wissen und doch ist es ihnen nie genug.

Ich frage mich oft, wie Leute vom Geheimdienst noch in Ruhe so banale Dinge tun können, wie in der Öffentlichkeit ein Eis essen oder im Park spazieren zu gehen ohne Angst zu haben, dass hinter jeder nächsten Ecken ein Agent der Gegenseite lauert. Leute, ist es das, was ihr euch erträumt habt, als ihr Kinder wart? Ist es dieses Leben, das ihr persönlich aus vollem Herzen führen wollt? Ich kann mir das nicht vorstellen. Zu schön ist diese Welt doch und noch so viel zu entdecken gäbe es, gäbe es euch nicht. Aber es ist noch nicht zu spät. Es ist nie zu spät „NEIN“ zu sagen und auszusteigen.

Wenn es jemals so weit kommt, überlegt euch gut, ob ihr dann auf die schießen werdet, die für diese Freiheit kämpfen oder ob ihr weiter dem System dienen wollt, dessen Sklaven ihr jetzt schon seid…

Mit freundlichen Grüßen,

Chris

One thought on “PRISM, Edward Snowden und Konstorten – Meine Meinung dazu”

  1. Ich glaube nicht, dass das etwas ändern wird, aber gut geschrieben. Wir leben in einer total dekadenten und paranoiden Welt, wo jeder vor dem anderen Angst hat. Das jedenfalls macht mir Angst 🙁

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