Ein Hauch von Außerirdischer Technologie

von Dr. Carlos Calvet

Unsere Wissenschaft hat sich im Laufe der Jahrhunderte als korrekt erwiesen, da sie die gültige Grundlage für vielerlei technischer Errungenschaften gewesen ist. So ist es mit rein theoretischen Mitteln sogar möglich, die Farbe des reinen Plutoniums vorherzusagen, ohne je das Metall gesehen zu haben. Die Quantentheorie sagte voraus, das Plutonium sei ein braunes Metall, und so war es auch dann in der Realität.

Diese und ähnliche Vorhersagen haben Geschichte geschrieben. Vielleicht die berühmteste Vorhersage war die von Albert Einstein, daß das Licht sich um starke Gravitationsfelder krümmen müßte, da der Raum selber durch diese Schwerkraftfelder in sich gekrümmt sei. Groß war die Aufregung, und mit Jubel wurde die Relativitätstheorie Einstein’s aufgenommen, als ein Team britischer Wissenschaftler ein paar Jahre nach ihrer Veröffentlichung, auf der südlichen Halbkugel, bei einer Sonnenfinsternis, die Zeit maß, die das Licht eines bestimmten Sterns brauchte, um hinter der verfinsterten Sonnenscheibe wieder aufzutauchen. Das Licht kam wahrhaftig Sekunden später als von der gewöhnlichen, Newtonschen Lehre erwartet. Hiermit war nun das Zeitalter der sogenannten „Raumzeit“ eröffnet. Dieser Theorie zufolge ist die Raumzeit ein Kontinuum, d.h. Zeit und Raum sind nicht mehr voneinander zu trennen. Wenn wir uns also durch den Raum bewegen, dann verändert sich parallel dazu auch die Zeit. D.h., je schneller wir uns bewegen, desto langsamer wird die Zeit. Aus diesen und ähnlichen Überlegungen ergeben sich natürlich eine ganze Reihe von theoretischen Möglichkeiten: wir könnten also in der Zeit zurückreisen (wie das auch immer zu tun sei) und unsere Eltern töten. So etwas nennt sich ein Paradox und kann im Prinzip nicht mit der philosophischen Grundlage von Ursache und Effekt in Einklang gebracht werden, da man ohne Eltern nicht geboren werden kann. Trotzdem hat sich diese ganze Welle von Paradoxone bis vor kurzem gehalten. Einstein war natürlich darüber erhaben. Mit der Zeit aber sind immer mehr Zweifel an der Richtigkeit dieser Überlegungen gekommen, und so versuchen nun namhafte Wissenschaftler einen Weg zu finden, daß diese Paradoxone doch nicht mehr auftreten. So gibt es mittlerweile einen Zweig der Physik, der sich mit der Abwehr der Wissenschaft gegen die „bösen Anschuldigungen alter Philosophen“ beschäftigt.

Es sei noch erwähnt, daß Einstein sein Werk nicht vollenden konnte. Ich denke, er wäre alleine viel weiter gekommen. Aber da kamen schon die „neuen Ritter“ der Physik – die Quantenmechaniker – und verlangten von Einstein eine sogenannte „große Vereinigungstheorie“ zwischen der Gravitation und der Quantenmechanik. Einstein verzweifelte praktisch an dieser Herausforderung. Er wurde schwer krank, war immer total überarbeitet, und mußte schließlich von seiner zweiten Frau gesund gepflegt werden.

Es war alles umsonst: Einstein starb, ohne die Schwerkraft mit dem Elektromagnetismus vereinigt zu haben. Sein Gehirn wurde aus seinem Kopf entnommen, um zu sehen, ob dort etwas besonderes war. Aber – Überraschung!!! – es war nichts drin außer den gewöhnlichen Gehirnzellen …

… und heutzutage, fast 100 Jahre nach der Relativitätstheorie und der Geburt der Quantenmechanik, ist es bisher noch niemandem gelungen eine ungefähr plausible große Vereinheitlichung in der Physik zu erreichen. Zwar wurde schon vor Einstein, die Elektrizität und der Magnetismus durch Maxwell’s Gleichungen vereinheitlicht, und später auch die starke und die schwache nukleare Wechselwirkung mit dem aus Maxwell’s Gleichungen resultierendem Elektromagnetismus, aber bei der Gravitation haben sich bisher alle „Loorbeertragenden“ die Zähne ausgebissen: Selbst die letzten Entwicklungen à la Supergravitation und Superstrings helfen uns nicht weiter. Viele dieser Theorien versuchen die Gravitation mit den 3 restlichen Kräften der Physik zu vereinheitlichen, indem sie diese addieren und dann eine komplexe Zahlenmatrix zusammenstellen, die kein vernünftiger Mensch versteht.

Wie auch immer: die große Vereinheitlichung ist der „Heilige Gral“ der Physik und wurde bisher nicht gefunden. Stimmen werden in uns wach, die dieses Vorhaben in Zweifel stellen. Selbst wenn die 4 physikalischen Kräfte doch noch korrekt vereinheitlicht würden, so würde das praktisch keinerlei Auswirkungen auf unser Leben haben. Es wäre lediglich möglich, etwa die Elektrizität oder die Anziehungskraft von Partikelsystemen vorherzusagen und zu berechnen – unser Einkauf wäre aber noch genauso teuer wie zuvor.

Das große Problem, auf das viele dieser Vereinheitlichungstheorien stoßen ist, daß bei der Kombination von Gravitation mit den anderen 3 Kräften, in den Formeln Elemente entstehen, die unendlich sind, d.h. mit denen man also nichts anfangen kann.

Zwar bin ich kein Physiker, sondern Naturwissenschaftler, und bin auch nicht gut in Mathematik, aber ich habe mir trotzdem erlaubt eine kleine Theorie aufzustellen, die zumindest anhand von verständlichen Wörtern erklärt, warum eine Vereinheitlichung nicht möglich ist und was die Gravitation von den anderen 3 Kräften unterscheidet:

Diese Theorie heißt „Hyperfluidität“ und besagt, daß es virtuelle Teilchen gibt, die von der Materie angezogen werden, sich in Licht und Gravitation umwandeln können, und in einem unendlichen Zyklus, so das Universum in Gang halten. Selbst die scheinbare Krümmung des Lichtes um einen Stern herum – auf die sich die Legitimität Einstein’s Theorie stützt – kann anhand dieser Theorie auch anders interpretiert werden: das Licht wird langsamer, weil es mit den virtuellen Teilchen kollidiert, die sich rund um Himmelskörpern anhäufen (d.h. innerhalb ihres Schwerkraftfeldes). Im interstellaren Raum wird das Licht daher schneller. Alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit wurden bisher auf der Erde durchgeführt. Wenn man die Lichtgeschwindigkeit im freien Weltraum durchführt, wird man dort vermutlich eine höhere Lichtgeschwindigkeit feststellen, da es dort viel weniger virtuelle Teilchen (virtuelle Photonen und Gravitonen) gibt als innerhalb des Erdkraftfeldes.

Die erste Konsequenz der Hyperfluiditätstheorie für die UFO-Forschung ist, daß angebliche Raumschiffe von fernen Galaxien uns nun doch erreichen könnten, da die obere Grenze – d.h., die Lichtgeschwindigkeit – im interstellaren Raum höher wäre als auf der Erde. Wie hoch, weiß ich nicht, aber ziemlich hoch. Im Prinzip besagt die Logik auch, daß ohne Virtuelle Teilchen, die mit dem Licht und der Materie (dem Raumschiff) kollidieren, die Lichtgeschwindigkeit – und die des Raumschiffes – praktisch unbegrenzt sein muß!

Diese virtuellen Teilchen sind der Wissenschaft seit langem bekannt (Gravitation, Elektromagnetismus, Casimir-Energie), nur sind sie nicht aufspürbar, d.h. man kann sie mit Teilchendetektoren nicht feststellen. Aber man vermutet, daß sie existieren, da sie z.B. verantwortlich sind für gewisse Schwankungen in den Elektronenbahnen, sowie für die uns allgegenwärtigen magnetischen, elektrischen, elektromagnetischen und Gravitationsfelder sind. Diese Theorie besagt deshalb, daß die virtuellen Teilchen sich in einem Zustand befinden, den wir als 2-dimensional bezeichnen könnten. Die Materie wäre 3-dimensional und das Licht 4-dimensional. Die Zeit ist in meiner Theorie lediglich eine Illusion und Zeitreisen sind – so wie sie in den Medien geschildert werden – nicht möglich. Es eröffnet sich uns aber eine ganz neue Welt, mit völlig phantastischen Möglichkeiten … (siehe auch weiter unten, sowie meine Theorie der Zeit).

Man stelle sich also ein Universum mit virtuellen Partikeln (Gravitationsfelder, elektromagnetische Felder), Materieteilchen und Lichtteilchen vor. In den Feldern, um die Materie herum, sind die virtuellen Teilchen aneinandergereiht, und zwar je stärker, desto näher sie sich an der Materie befinden. Warum virtuelle Gravitonen und Photonen ein Feld bilden, wissen selbst Physiker nicht genau. Wir können uns, für unsere Zwecke, vorstellen, sie wären wie Perlen, aneinandergereiht auf multiplen Ketten, die ineinandergekoppelt sind, wie eine Masche. Und zwischen all den Ketten gäbe es Filamente (sogenannte Superstrings), die sie zusammenhalten. Warum die virtuellen Teilchen in Feldern zusammengehalten werden, weiß auch niemand. Wir spielen zwar Gott – sind es aber nicht!

Also weiter:

Alle Körper im Weltraum sind in Bewegung. D.h., sie kollidieren andauernd mit virtuellen Teilchen, die abermillionenfach im Weltraum verstreut sind. Diese werden außerdem von der Materie angezogen, so daß ein Strom dieser aneinandergeketteten virtuellen Teilchen erzeugt wird. Der Strom von virtuellen Gravitonen erzeugt eine Kraft, die zur Materie hin gerichtet ist. Diese Kraft kennen wir seit langer Zeit: es ist die Gravitation oder Schwerkraft.

Virtuelle Gravitonen und virtuelle Photonen sind verschiedene Partikel und bilden wahrscheinlich 2 verschiedene Kettenserien. Wenn z.B. ein Körper eine bestimmte Temperatur besitzt, dann strahlt er Wärme aus. Diese Wärme ist laut Einstein das Gegenstück einer winzigen Menge Materie, die verdampft, wenn diese Energie in Form von Licht oder Infrarotstrahlung (also Photone) freigesetzt wird. Um zu vermeiden, daß alle Körper im Weltraum also zu Energie verdampfen und nichts mehr übrig bleibt, besagt die Hyperfluidität, daß für jedes reelle Photon, das von der erwärmten Materie erzeugt wird, ein virtuelles Photon von derselben Materie wieder absorbiert wird. Dieses gewinnt an Energie (wegen der Wärme, die der betreffende Körper hat) und verwandelt sich in ein reelles Photon, also ein Lichtquant, das wir als Wärme oder Licht empfinden.

Man muß hier hinzufügen, daß die Energie, die ein warmer Körper besitzt, von der Bewegung seiner Atome und Elementarteichen herstammt. Also, wenn ein virtuelles Photon Energie von einem warmen Körper aufnimmt, dann nimmt es die Bewegungsenergie der Atome dieses Körpers auf und verwandelt sich in ein reelles Photon (Licht). Somit wäre also ein reelles Photon nichts weiter als ein virtuelles Photon mit mehr Energie. Das läßt uns vermuten, daß beim absoluten Nullpunkt (-273°C), alle Energieteilchen uns vielleicht virtuell erscheinen werden.

Aber warum werden virtuelle Teilchen überhaupt von der Materie angezogen? Ganz einfach: das gesamte Universum ist nachweislich in Bewegung. Verschiedene Galaxien bewegen sich relativ zueinander mit praktisch 2/3 der Lichtgeschwindigkeit. Die Erde flitzt durch den Weltraum, unsere Galaxie dreht sich, und alles bewegt sich in unendlichen Kabriolen. Es sind also nicht die virtuellen Teilchen, die die Materie „suchen“, sondern die Materie verschlingt sie einfach während ihrer Wanderung durch das Universum – so als ob sie sich von ihnen „ernähren“ würde. Außerdem ist jedes Materieteilchen (Elektron, Proton, Neutron) ein kleines Fenster zum sogenannten Hyperraum. Da virtuelle Teilchen sehr wenig (Wissenschaftler sagen sogar, negative) Energie besitzen, tendieren sie also stark von den Materieteilchen angezogen zu werden, um somit ihre Energie anhand der kinetischen Energie der Materiepartikel zu erhöhen, um sich somit in ein reelles Teilchen (Licht, Gravitation) umzuwandeln. Somit häufen sich die angezogenen virtuellen Teilchen um die Materie herum und bilden die uns bekannten Kraftfelder. Ein Kraftfeld ist also nichts weiter als der Sog, der durch die virtuellen Teilchen entsteht, wenn sie von sich im Weltraum umherbewegenden Materieteilchen absorbiert und in reelle Teilchen umgewandelt werden. Somit entsteht aus virtuellen Photonen und Gravitonen, Licht und Schwerkraft. Der treibende Motor ist natürlich die kinetische Bewegungsenergie der Materie, die ja im Universum niemals absolut stillsteht. Es wird immer eine gewisse Verlagerung von Materie existieren, denn sie zieht sich ja gegenseitig sogar an! Selbst im Labor können wir die Bewegung der Materie nicht unterbinden, denn die Erde bewegt sich ja auch.

Aber was ist denn der gravierende Unterschied zwischen meiner Hyperfluiditätsheorie und der klassischen Quantenmechanik?

Stellen wir uns einmal vor, das Universum wäre absolut leer und es gäbe nur 2 einzige Materieteilchen. Bei der Quantenmechanik würden diese unter sich virtuelle Gravitonen austauschen und somit eine Schwerkraft erzeugen, die beide Teile zueinander anziehen würde: die Gravitation. Aber außerhalb dieses Systems gäbe es keine Gravitation, da sich dort keine Materie befinden würde und keine virtuellen Gravitonen ausgetauscht würden. Bei der Hyperfluidität ist es ganz anders: die Materieteilchen würden virtuelle Gravitonen von allen Himmelsrichtungen anziehen. Diese würden sich um sie herum anhäufen, durch sie hindurchdringen und sich in Gravitationswellen (reelle Gravitonen) umwandeln. D.h. selbst bei nur einem einzigen Materiepartikel (etwa einem Elektron) gäbe es auch ein Gravitationsfeld um ihn herum. Bei der klassischen Quantenmechanik nicht. Hier gibt es nur Gravitation, wenn wir mehr als ein Materieteilchen haben.

Und was hat es mit all diesem Hokuspokus auf sich? Das war sozusagen das Vorspiel zum Verständnis eventueller außerirdischer Technologie. Wir wissen nun, daß es im leeren Weltraum vermutlich 2 Arten von Partikeln gibt, die das Licht und auch ein Raumschiff in seiner Bewegung stören können: die virtuellen Photonen und die virtuellen Gravitonen. Was können wir also tun, um zu verhindern, daß diese virtuellen Teilchen unser Raumschiff bremsen? Wir können z.B. das Raumschiff in einen elektromagnetischen Dipol umwandeln, mit einem Nordpol und einem Südpol. Die virtuellen Photonen würden dann frei von einem Pol zum anderen fließen ohne mit der Materie des Raumschiffs zu kollidieren. Daher würde unser Raumschiff wahrscheinlich die Form einer Zigarre oder einer Dattel annehmen, so wie es auch häufig gesichtet worden ist. Andererseits, um zu verhindern, daß die virtuellen Gravitonen mit dem Schiff kollidieren und es abbremsen, könnten wir z.B. die äußere Hülle des Schiffes – so ähnlich wie bei der Raumfähre Discovery – auf fast den absoluten Nullpunkt einfrieren. Da bei dieser Temperatur jegliche atomare Bewegung erstarrt, würden die Elementarteilchen der Atome unseres Raumschiffs vielleicht nicht mehr genügend Energie haben, um virtuelle Gravitonen in Gravitationswellen umzuwandeln, so daß auch dieser Widerstand praktisch überwunden wäre. Auf Grund dieser Überlegungen halte ich etwa Sichtungen von UFOs des Typs „fliegende Untertasse“ als welche, die keine außerirdischen Artefakte sein dürften. Ich bin mir sicher: laut diesen Überlegungen können nur wahre UFOs sein, die eine längliche, rundlich-ovale Form besitzen, etwa wie eine Zigarre oder eine Dattel. Das ergibt sich aus dem obigen Prinzip des Dipols.

Das war die Abschirmung unseres UFOs gegen den Widerstand des luftleeren Raumes. Nun fehlt uns nur noch der Antrieb. Eine Möglichkeit des Antriebes wäre z.B. das Phototron, eine andere meiner Ideen. Ein Phototron ist, wie ein Zyklotron (ein Partikelbeschleuniger), funktioniert aber mit Licht. Man stelle sich ein kreisförmiges Rohr vor, das von innen total verspiegelt ist. D.h., es führt das Licht innerhalb des Rohres immer im Kreis weiter. Mit einer Lampe senden wir also Licht in dieses Rohr. Das Licht kann aus dem Rohr nicht entweichen (nehmen wir einmal an, die Wände des Rohres würden sich nicht mit dem Licht erwärmen – das ist ja technisch machbar) und wir würden die Lampe nicht ausschalten. Nach einiger Zeit hätte sich das Licht im Phototron erheblich verdichtet. Niemand weiß, was dann passieren könnte. Der klassischen Physik nach zu urteilen würden sich gewisse Täler und Spitzen der Lichtwellen gegenseitig aufheben. Aber im Gegensatz zu Wasserwellen, sind ja hier Lichtquanten unterwegs, die nicht so einfach ‚verschwinden‘ können. Mit der Zeit muß sich also die Photonendichte innerhalb des Rohres enorm erhöhen. Wenn wir nach einer Weile an einer bestimmten Stelle des Rohres eine Luke öffnen, dann würde ein sehr konzentrierter Lichtstrahl entweichen und das Phototron würde somit einen Antrieb erfahren, der etwa ein Raumschiff durch den leeren Weltraum katapultieren könnte. Antriebe, die auf Sonnenwinde basieren gibt es ja schon als Projekt. Wir würden sozusagen unsere eigene Sonne im Raumschiff mittransportieren.

Einer Reise mit unserem Raumschiff zu fernen Galaxien stünde also nichts mehr im Wege. Guten Flug!

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