Der Black Knight Satellit

Der Black Knight Satellit

Hartwig Hausdorf und Peter Krassa schrieben darüber 1995 in ihren Buch „Satelliten der Götter“.

Ich fasse das wichtigste hier einmal zusammen:

Im Dezember 1927 erfuhr der norwegische Professor Carl Strömer von den beiden Amerikanern Taylor und Young, dass diese im Verlauf ihrer Experimente mit Radiowellen seltsam verzögerte Signale aus dem Weltall empfangen hatten.

Strömer, der Spezialist für elektromagnetische Wellen war, kontaktierte daraufhin den Holländer Van der Pol. Dieser war Versuchsleiter bei der Firma Phillips in Eindhoven. Am 25. September 1928 starteten die beiden ihrerseits eine ausgiebige Versuchsreihe. In Intervallen von jeweils 30 Sekunden strahlten sie Radiozeichen in verschiedenen Wellenlängen aus. 3 Wochen später registrierten sie die gleichen Zeichen, wie sie sie ausgesandt hatten in ihrem Empfänger, allerdings mit sehr deutlichen Rücklaufverzögerungen zwischen 3 und 15 Sekunden. Am 24. Oktober 1928 wurden – gleichfalls mit den selben Verzögerungen – weitere 48 zuvor ausgestrahlte Signale empfangen. Daraufhin wandten sich die beiden Experten ziemlich ratlos an andere Wissenschaftler.

Im Jahr 1929 wurde das Experiment wiederholt mit folgendem Ergebnis: Am 14., 15., 18., 19. und 28. Februar, ebenso am 4., 9., 11. und am 23. April wurden diese Echos wieder von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt empfangen und registriert.

Es wurden folgende Empfangsintervalle in Sekunden notiert:

15 – 9 – 4 – 8 – 13 – 8 – 12 – 10 – 9 – 5 – 8 – 7 – 6 – 12 – 14 – 12 – 8 – 12 – 5 – 8 – 12 – 8 – 14 – 14 – 15 – 12 – 7 – 5 – 5 – 13 – 8 – 8 – 8 – 13 – 9 – 10 – 7 – 14 – 6 – 9 – 5 – 9

Entsprechende Beobachtungen wiederholten sich in den Jahren 1934, 1947, 1949 und 1970. Inzwischen war der Schottische Astronom Duncan Lunan auf das Rätsel aufmerksam geworden. Duncan Lunan befasste sich nun sehr eingehen mit diesem Phänomen der Signalverzögerungen. Das Ergebnis seiner Untersuchungen war eine absolute Sensation: Lunan übertrug die am 11. Oktober 1928 aufgefangenen Echos in ein Sekundengitter. Heraus kam eine Sternenkarte, welche das 103 Lichtjahre entfernte Sonnensystem Epsilon Bootes darstellte. Um Irrtümer auszuschließen, überprüfte Lunan auch die anderen, später empfangen Echos und Funkdaten. Es kamen insgesamt 6 detailierte Sternenkarten heraus. Es waren jeweils Vergrößerungen der Umgebung des Weltraums um das Sternensystem Epsilon Bootes, jedesmal aus einer etwas geänderten Perspektive. Lunan veröffentlichte 1973 im „Spaceflight“ einen Artikel mit dem Titel „Spaceprobe from Epsilon Bootes“ mit den Ergebnissen seiner Berechnung. Ein Jahr später erschien diese dann in Buchform „Man and the Stars – Contact & Communication with other Inteligence“. Lunan kam bei seinen Berechnungen zu dem Schluss, dass aufgrund der Konstellation der Sonne Epsilon Bootes in den Sternenkarten, dieser Satellit einen Punkt darstellt, der 12.600 Jahre in der Vergangenheit liegt. Er ging damals davon aus, dass auch dieser Satellit so alt sein müsste. Weiterhin mutmaßte er, dass nur eine außeridische und Raumfahrende Zivilisation diesen Satelliten geschaffen haben konnte und in der Umlaufbahn der Erde platziert hatte.

Er meinte, die von der Erde ausgesandten Signale werden von dem Satelliten registriert und dann mit absichtlicher Verzögerung auf der selben Wellenlänge wieder zurückgefunkt. Diese Vorgehensweise verrät Weitblick und Stategie. Die unbekannten Wesen müssen gewußt haben, dass sich die Zivilisation auf der Erde technisch entwickeln würde und früher oder später dann darauf aufmerksam werden- und eigene Nachforschungen anstellen würde.

Ich persönlich weiß nicht, was da wirklich dran ist, aber ich finde das Thema durchaus spannend.

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