Zu Besuch bei Reinhard Habeck in Wien
Letzte Woche, als ich im Waldviertel den mythischen und mystischen Spuren der Gegend nachgegangen bin, besuchte mich Reinhard Habeck, der bekannte Buchautor und Karikaturist aus Wien. Vielen ist er nicht nur wegen seiner Bücher bekannt, sondern natürlich auch wegen seiner Schöpfung “Rüsselmops”. Dieser kleine nette Außerirdische Rüsselmops aus dem Perry Rhodan – Universum hat es ja in Österreich sogar auf eine Briefmarke geschafft.
Zusammen mit Reinhard Habeck ging es dann etwas auf Forschungstour durch das Waldviertel und wir begutachteten viele interessante Stellen und Steine bzw. Steinformationen wie Dolmen, Menhire und Steinkreise. Am Abend wurde dann noch lange in heiterer Runde gefachsimpelt und am nächsten Tag brachte ich Reinhard dann wieder zurück nach Wien, um in sein Allerheiligstes eingelassen zu werden – seine Wohnung. Ich sage kurz vorweg – diese Wohnung ist der “heilige Gral” für Forscher und Sammler. Natürlich durfte ich mich auch in Habecks Gästebuch eintragen, was aber jeder darf (muss) wenn er denn mal eingelassen wird.
Ich darf hier etwas aus den Nähkästchen plaudern, wenn ich erzähle, dass wir auch über Reinhards neues Buchprojekt gesprochen haben, bei dem ich ihn natürlich wie bei seinem aktuell erschienen Buch “Kräfte die es nicht geben dürfte”, unterstützen werde. Ich würde den Arbeitstitel ja gerne bekannt geben, jedoch muss man halt immer mit solchen Veröffentlichungen warten, bis der Verlag es offiziell bekannt gibt. So müssen wir uns hier leider noch etwas gedulden. Ich kann aber jetzt schon sagen, dass es ein ungemein spannendes Buch werden wird mit Begebenheiten, die einem zum nachdenken anregen werden.
Es sein noch erwähnt, dass es sich Reinhard nicht nehmen ließ, mich zum essen einzuladen in ein hervorragendes Restaurant in seinem Wohnviertel Ottakring. Und was isst man in Wien? Natürlich Wiener Schnitzel, dass in diesem Restaurant auf einem Silbertablett serviert wurde, denn auf einem Teller hätte es nicht mehr Platz gehabt. Ich hätte wirklich ein Foto davon machen sollen.
Um 21.30 Uhr hieß es dann wieder Abschied nehmen aus Reinhards Tempel und ich machte mich wieder auf den Heimweg. Vieles vergisst man wieder im Laufe der Zeit und doch gibt es immer wieder Außergewöhnliches an das man sich ein Leben lang erinnert – Reinhard Habecks Wohnung war Außergewöhnlich.
